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Nachrichten aus der dreizeit – 03/16

Liebe Leserinnen und Leser,

in diesen Tagen starten wir in das zweite dreizeit-Jahr.

In Dortmund gehen neue Tandems „an den Start“ und in Bochum beginnen die ersten ihre gemeinsame Zeit im Programm. Ein Einstieg ist für neue Teilnehmer aber auch weiterhin möglich.
Deshalb führen wir die beliebten dreizeit-Schupperangebote fort.
Konkrete Angaben hierzu sowie weitere interessante Informationen finden Sie in diesen „Nachrichten aus der dreizeit“.

Herzliche Grüße
Benedikt Stumpf
Programmkoordinator

2015.09.28 Derne Lernbauerhof Schulte-Tigges in Derne, Projekt mit Ehrenamtlichen und Kindern

dreizeit-Schnupperangebote werden fortgeführt

Das neue vom Paritätischen Jugendwerk mit Landesmitteln geförderte dreizeit-Schnupperangebot (ein halbtägiges unverbindliches Kennenlernen des Programms – insbesondere unter Einbeziehung von Flüchtlingskindern) ist vor den Sommerferien so gut angenommen worden, dass  wir es nun – wie bereits angekündigt – fortführen werden.

Dies sind die neuen Termine:

Dortmund

Am 24. September führt das „Schnupperangebot“ in das Themenfeld „Landwirtschaft“  und am 2. Oktober in das Themenfeld „Wald“ – jeweils von 11 bis 14 Uhr.

Bochum

Die zwei Angebote (beide Male „Landwirtschaft“) finden am 07. Oktober von 15 bis 18 Uhr und am 15. Oktober von 10 bis 13 Uhr statt.

Da bereits viele Anmeldungen von Kindern vorliegen, werden dringend insbesondere Erwachsene (50+) für dieses unverbindliche Schnupperangebot gesucht.

Interessenten können sich melden bei:
dreizeit / Silke Kuhlke, Tel. 0231/5869614-0
E-Mail: info@dreizeit.org
Mehr Informationen gibt es hier.

Studien unterstützen die Ausrichtung von dreizeit

In den vergangenen Wochen wurden zwei Studien veröffentlicht, die die Ausrichtung des Programms dreizeit unterstützen.

So zeigen die Ergebnisse des „Freizeit-Monitors“, den die Stiftung für Zukunftsfragen Ende August in Berlin vorstellte, dass Erholung und soziale Kontakte weniger werden. Persönliche Begegnungen sind im Fünf-Jahres-Vergleich um ein Drittel zurückgegangen – insbesondere eine Begegnung der Generationen findet seltener statt. Stattdessen verlagert sich die Freizeit immer mehr in den digitalen Bereich.

In einer neuen Studie stellt die Bertelsmann Stiftung eine Zunahme der Kinderarmut in Deutschland fest und weist darauf hin, dass dies mit Folgen fürs ganze Leben der Kinder verbunden ist.

Arme Kinder seien häufig sozial isoliert und außerschulische Bildung, Hobbies oder Urlaub ein Luxus.

Als besondere Risikogruppen identifiziert die Stiftung Haushalte mit mehreren Kindern und Alleinerziehendenhaushalte – also genau die Art von Familien, aus denen fast alle an dreizeit teilnehmenden Kinder stammen.

Mit sowohl seinen Zielgruppen als auch seiner inhaltlichen Ausrichtung begegnet dreizeit einem Großteil der von beiden Studien ermittelten Defizite.

Die nordrhein-westfälische Ministerpräsidentin Hannelore Kraft spricht während der Abendveranstaltung anlässlich ihrer eintägigen Arbeit in der Bahnhofsmission in Dortmund am Mittwoch, 18. Mai 2016.

Begegnung mit der Ministerpräsidentin

„Ich möchte von und mit den Menschen lernen, die ein ganz anderes Leben führen als wir“, hatte die NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft in ihrer Regierungserklärung am 19. September 2010 vor dem Landesparlament in der Landeshauptstadt Düsseldorf gesagt.

In der Folge entstand das Format der so genannten „TatKraft-Tage“, in deren Rahmen die Ministerpräsidenten durch ihre eintägige Mitarbeit etwa in einem Betrieb, einer sozialen Einrichtung, in der Verwaltung oder in einem Dienstleistungsunternehmen Politik immer wieder dem Praxistest unterziehen möchte.

Einer dieser TatKraft-Tage fand am 18. Mai in Dortmund statt. Nach einem Einsatz der Ministerpräsidentin bei der Bahnhofsmission wurde zu einem Empfangin das Freizeitzentrum West eingeladen. Dort konnten die verschiedenen Organisationen, unter anderem auch einige dreizeit-Teilnehmer, ihr ehrenamtliches Engagement vorstellen.

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