e:lab

„Lässt sich elektrische Mobilität auch ohne große Infrastrukturprojekte einfach selbst realisieren?“

„Wie kann man seine eigene Wohnung zum Mikrokraftwerk umbauen?“

„Wie wollen wir in Zukunft eigentlich wohnen?“

„Wie stark kann man Dezentralität im Zusammenhang mit Energieversorgung eigentlich denken und realisieren?“

Solchen und ähnlichen Fragen geht das e:lab-Projekt nach und macht in den nächsten drei Jahren die Energiewende zum Gegenstand offener und kollaborativer Innovationspraktiken. Wir möchten das zukünftige Energiesystem in Bezug auf Dezentralität, Lokalität, Umweltaspekte und Teilhabe gemeinsam mit interessierten Bürgern radikal neu denken und experimentell erproben.

e:lab ist als offenes Projekt konzipiert, bei dem sich jeder einbringen und mitarbeiten kann. Dazu gibt es zwei Formate: mehrmals jährlich stattfindende Energiecafés, in denen zu Energiethemen debattiert wird und wöchentliche Energiewerkstätten, in denen konkrete Projektideen ausgearbeitet und umgesetzt werden.

e:lab ist beheimatet in der Dortmunder „DEZENTRALE – Gemeinschaftslabor für Zukunftsfragen“, einer offenen Werkstatt von Fraunhofer UMSICHT. Interessierte können sich hier immer mittwochs, ab 16 Uhr über das Projekt informieren und an konkreten energietechnischen Entwicklungen mitarbeiten.

www.elab-buergerlabor.de

Das Projekt wird gemeinsam von Fraunhofer UMSICHT und der wert-voll ggmbh umgesetzt. Es wird über drei Jahre bis 2019 von der innogy Stiftung für Energie und Gesellschaft finanziert.

Fotos: Frank Vinken | dwb für die innogy Stiftung