dreizeit

Im Tandem-Programm dreizeit entdecken Ehrenamtliche und Kinder gemeinsam ihre Umwelt und lernen so – voneinander, übereinander und miteinander.

Jeweils eine Erwachsene/r und zwei Kinder bilden ein Tandem und verbringen ein Jahr lang zu Dritt eine ereignisreiche Freizeit. Gemeinsam unternehmen sie regelmäßig Ausflüge und Aktivitäten, die in den Themenfeldern »Wald«, »Landwirtschaft«, und »Ernährung« angesiedelt sind. Dabei handelt es sich teils um von Fachleuten angeleitete, teils um selbstorganisierte Unternehmungen (mit zur Verfügung gestellten Anleitungen und Materialien).

Die Kinder sind im Grundschulalter mit oftmals schwierigen Startbedingungen, die spielerisch ihre natürliche Umgebung kennenlernen möchten.
Die Ehrenamtlichen sind Erwachsene mit Lebenserfahrung (50 +), die sich monatlich ca. 8 Stunden Zeit nehmen, um den Kindern im Grundschulalter als zusätzliche Ansprechpartner verlässlich zur Seite zu stehen.

Die Kinder (insbesondere sozial benachteiligte Kinder und Kinder mit Fluchterfahrung) profitieren von den Erfahrungen der Älteren, die ihnen Erfahrungs- und Lernmöglichkeiten eröffnen. Sie erhalten so zusätzliche Anreize für eine förderliche Entwicklung.
Die Erwachsenen erleben den Austausch mit jüngeren Menschen als Bereicherung. Sie können ihr Wissen und ihre Kompetenzen einbringen.

Während ihrer Tandemzeit werden die Teilnehmer durch das dreizeit-Team und seine Partner begleitet, um so sicherzustellen, dass das Programm für alle Beteiligten ein Gewinn ist.

www.dreizeit.org

Folder zum dreizeit-Programm als PDF herunterladen

„Von Urfa bis ins Ruhrgebiet sind es 3.800 Kilometer“ in „Gut gegen Fremdeln“, PJW NRW, 02/2017

dreizeit wird gefördert durch die Walter Blüchert Stiftung und die Prof. Otto Beisheim Stiftungen.

Fotos: Wolfgang Bellwinkel